Darf ich wahrend der Stillzeit schwimmen?

September 7, 2010 by  
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Häufig befürchten Mütter, dass sie sich beim Schwimmen eine Brustwarzen- oder Brustentzündung zuziehen könnten. Wie beispielsweise durch das Eindringen des Schwimmwassers (mit möglichen Bakterien) durch die Brustwarzen. Das ist auf keinen Fall möglich. Die Milchkanäle werden nämlich durch kleine Ringmuskeln geschlossen, die sich nur beim Milchflussreflex lösen. Sobald dies geschieht, tritt Milch aus, es kann aber kein Wasser eintreten.
 
Und der Körper hat noch einen Schutzmechanismus. Die Brustwarze ist nämlich noch mit kleinen Drüsen, den Montgomery-Drüsen, ausgestattet, die eine ölige Substanz abgeben, die die Haut der Brustwarze geschmeidig hält und desinfizierend wirkt.
 
Wunde Brustwarzen
Bei wunden Brustwarzen besteht allerdings durchaus ein Infektionsrisiko.
 
(Quelle: www.ouders.nl)

Braucht Ihr Baby im Sommer zusätzlich Wasser?

September 7, 2010 by  
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Viele Mütter fragen sich, ob sie ihrem Baby neben dem Stillen zusätzlich Wasser geben müssen. Die Antwort darauf ist einfach: nein, das ist nicht notwendig.
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt, Babys bis zu sechs Monaten ausschließlich zu stillen. Das heißt, dass ein Baby bis zum sechsten Monat außer der Muttermilch keinerlei andere Nahrung oder Getränk braucht. Diese Empfehlung gilt für gesunde, zum Termin geborene Babys in der ganzen Welt, also auch für Babys, die in den Tropen geboren werden.
 
Aber: Hat ein Baby bei heißem Wetter dann keinen Durst?
 
Ein gesundes Baby, das sich meldet, wenn es etwas braucht, macht Sie bei Durst darauf aufmerksam, dass es trinken will. Wenn eine Mutter nach Verlangen stillt und das Baby so oft und so lange wie es möchte trinken darf, dann bekommt das Baby exakt genug Flüssigkeit und Nährstoffe.
Muttermilch enthält, neben den notwendigen Nährstoffen, auch eine große Menge Wasser. Salz- und Zuckergehalt der Milch sind präzise auf den Bedarf des Babys abgestimmt.
 
Kann zusätzliches Wasser schaden?
 
Ein schwitzendes Baby verliert Salz. Durch das Auffüllen des Flüssigkeitsmangels mit Wasser kann letztendlich ein Salzmangel entstehen. In extremen Fällen kann das zu Bewusstlosigkeit und Krämpfen führen.
Bei einem Baby, das zum Durstlöschen ausschließlich Muttermilch bekommt, füllen sich die Salze von selbst wieder im richtigen Verhältnis zum Wasser in der Muttermilch auf.
Muss eine Mutter bei heißem Wetter selbst mehr trinken?
 
Im Allgemeinen gilt, dass eine stillende Mutter nach Durst trinken kann. Achten Sie auf Ihren Urin: Wenn dieser hellgelb ist, dann trinken Sie genug. Es ist absolut nicht notwendig, sehr große Wassermengen zu trinken.