Vorteile und Nachteile des Stillens
Für die Mutter
- Muttermilch ist stets verfügbar und hat immer die richtige Temperatur.
- Sie müssen keine Fläschchen sterilisieren und erwärmen.
- Stillen sorgt für eine schnellere Rückbildung der Gebärmutter und schützt vor Blutungen nach der Geburt.
- Sie erreichen schneller wieder Ihr ursprüngliches Gewicht.
- Wenn Sie mindestens drei Monate voll stillen, sinkt Ihr Risiko für Brust- und Eierstockkrebs vor den Wechseljahren.
- Stillen senkt das Risiko von Osteoporose (= Knochenschwund) und Hüftfrakturen nach den Wechseljahren.
Für das Baby
- Stillen schützt vor Infektionen: Durchfall, Mittelohr- und Hirnhautentzündungen, Atemwegs- und Blasenentzündungen, Darmentzündungen usw.
- Stillen schützt vor Kuhmilcheiweißallergie.
- Die Muttermilch ist leicht verdaulich, sodass weniger Magen- und Darmprobleme als bei Flaschennahrung auftreten.
- Die Muttermilch entspricht immer genau dem Bedarf des Babys.
- Stillen mindert das Risiko von Übergewicht und Asthma.
- Enger Kontakt zur Mama.
- Fördert die Entwicklung der Kiefer- und Zungenmuskeln.
- Garantiert optimale hygienische Bedingungen.
Nachteile des Stillens
- Sie sind stärker gebunden, weil Sie das Baby immer selbst füttern müssen.
- Auch nachts müssen Sie immer verfügbar sein, außer wenn Sie Milch abpumpen. Lassen Ihren Partner dafür andere Aufgaben übernehmen, wie z. B. Windelwechsel oder Baden.
- Da Muttermilch leicht verdaulich ist, sättigt sie in der Regel nicht so lange wie künstliche Nahrung.
- Stillen kostet viel Energie, sodass Sie genügend Ruhe benötigen.
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